Was ist Remarketing?

Remarketing ist eine Form des Direktmarketings, mit der Unternehmen ihre Zielgruppe erneut ansprechen können. Dabei wird eine Liste von Kontakten, die zuvor mit dem Unternehmen in Interaktion getreten sind, erstellt und diesen Kontakten dann gezielt Werbung angezeigt. So können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Werbung nur Menschen erreicht, die bereits Interesse an ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung haben.

Remarketing ist eine sehr effektive Methode, um die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu lenken und so die Chancen zu erhöhen, dass sie tatsächlich eine Conversion (z.B. einen Kauf) tätigen. Allerdings kann Remarketing auch negativ wahrgenommen werden, wenn es zu häufig oder zu aufdringlich eingesetzt wird. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Remarketing-Kampagnen sorgfältig planen und nur so viel Werbung schalten, wie nötig ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Wie funktioniert Remarketing? Einfach erklärt.

Remarketing funktioniert, indem Unternehmen zunächst Kontakte erfassen, die mit ihnen in Interaktion getreten sind. Sobald genügend Kontakte erfasst wurden, kann das Unternehmen eine Liste erstellen und diese Liste dann an ein Display-Netzwerk (Google Ads Z.B) weitergeben. Die Kontakte auf der Liste werden dann gezielt mit Werbung angesprochen, wenn sie das nächste Mal im Internet surfen.

Das funktioniert meistens überr einen sogenannten Tracking Pixel, einen kleinen Code, den das Unternehmen auf seiner Website einbindet. Sobald ein Website-Besucher diesen Code lädt, wird er in eine „Remarketing-Liste“ aufgenommen und kann dann durch das Unternehmen angesprochen werden, wenn er das nächste Mal im Internet surfen.

Beispiel Online Shop

1. Ein Kunde besucht den Online Shop.
2. Der Kunde sieht ein Produkt, das ihn interessiert, und legt es in den Warenkorb.
3. Der Kunde verlässt den Online Shop, ohne das Produkt zu kaufen.
4. Der Online Shop sendet eine Werbung mit dem angebotenen Produkt an den Kunden, sobald dieser das nächste Mal im Internet surfen.
5. Der Kunde klickt auf die Werbung und kauft das Produkt.

Das ist ein einfaches Beispiel für die Funktionsweise von Remarketing. In diesem Fall wird ein Kunde, der ein Produkt interessant findet, aber nicht kauft, durch eine personalisierte Werbung angesprochen und zum Kauf motiviert. Dies ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Remarketing eingesetzt werden kann.

Vorteile von Remarketing

Remarketing bietet eine Reihe von Vorteilen für Unternehmen, die es richtig einsetzen. Zum einen kann Remarketing sehr effektiv sein, da es Unternehmen ermöglicht, gezielt diejenigen anzusprechen, die bereits Interesse an ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung haben. Zum anderen ist Remarketing relativ kostengünstig, da Unternehmen nur für die tatsächlichen Klicks auf die Werbung bezahlen.

Des Weiteren ist Remarketing sehr flexibel und kann an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden. So können Unternehmen entscheiden, wie oft und in welchen Abständen die Werbung erscheinen soll. Auch die Zielgruppe kann genau definiert werden, sodass die Werbung nur diejenigen erreicht, die wirklich interessiert sind.

– Remarketing ist sehr effektiv, da es Unternehmen ermöglicht, gezielt diejenigen anzusprechen, die bereits Interesse an ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung haben.
– Remarketing ist relativ kostengünstig, da Unternehmen nur für die tatsächlichen Klicks auf die Werbung bezahlen.
– Remarketing ist sehr flexibel und kann an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden.
– Remarketing ist zielgruppenspezifisch und kann genau definiert werden, sodass die Werbung nur diejenigen erreicht, die wirklich interessiert sind.

Schreibe mir einen Text zu Punkt 4 als WEiterführung:

Nachteile von Remarketing

Remarketing kann auch einige Nachteile mit sich bringen. So kann es zum Beispiel negativ wahrgenommen werden, wenn es zu häufig oder zu aufdringlich eingesetzt wird. Auch können sich die Kosten für Remarketing-Kampagnen schnell summieren, wenn sie nicht richtig geplant sind.

Des Weiteren kann Remarketing auch unethisch wirken, wenn es zum Beispiel dafür genutzt wird, Kunden mit aufdringlicher Werbung zu belästigen. Auch wenn Remarketing genau definiert werden kann, kann es immer noch vorkommen, dass die falschen Menschen angesprochen werden.

– Remarketing kann negativ wahrgenommen werden, wenn es zu häufig oder zu aufdringlich eingesetzt wird.
– Die Kosten für Remarketing-Kampagnen können schnell summieren, wenn sie nicht richtig geplant sind.
– Remarketing kann unethisch wirken, wenn es zum Beispiel dafür genutzt wird, Kunden mit aufdringlicher Werbung zu belästigen.
– Remarketing kann auch die falschen Menschen ansprechen, obwohl es genau definiert werden kann.

Remarketing mit Google Ads

Wenn Sie Google Display Ads nutzen möchten, um mit Remarketing zu arbeiten, haben Sie die Möglichkeit, Remarketing-Listen anzulegen. Diese Listen enthalten die Nutzer, die Sie mit Ihren Anzeigen erreichen möchten. Um eine Remarketing-Liste anzulegen, müssen Sie zunächst die Google Ads-Konsole öffnen. Klicken Sie dann im Menü auf „Tools“ und wählen Sie „Zielgruppenverwaltung“.

Hier können Sie eine neue Liste erstellen, indem Sie auf „+“ klicken. Sie müssen dann einen Namen für Ihre Liste angeben und eine Beschreibung hinzufügen. Darüber hinaus müssen Sie angeben, für welchen Zeitraum die Nutzer in Ihrer Liste gespeichert werden sollen. Die Nutzer werden dann in Ihrer Liste gespeichert, wenn Sie die Google Ads-Cookies akzeptieren.

Sie können außerdem Remarketing Listen aus Google Analytics importieren, um Ihre Zielgruppe weiter zu verfeinern.

Anschließend können Sie dann über das Display Netzwerk entscheiden, wo Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen. Dafür stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

-Sie können Ihre Anzeigen auf Websites und Apps schalten, die dem Google Display Netzwerk angehören. Dies sind zum Beispiel YouTube, Gmail oder die Google Suche.

-Sie können Ihre Anzeigen auch auf Websites und Apps schalten, die dem Google Partner Netzwerk angehören. Dies sind zum Beispiel Websites, die Google Ads nutzen, um Anzeigen zu schalten.

-Sie können Ihre Anzeigen auch auf bestimmte Websites und Apps schalten. Dafür müssen Sie jedoch die URL der Website oder die ID der App angeben.

-Sie können Ihre Anzeigen auch auf Nutzer schalten, die bestimmte Kriterien erfüllen. Dafür stehen Ihnen verschiedene Targeting-Optionen zur Verfügung, wie zum Beispiel das Alter, das Geschlecht oder die Interessen der Nutzer.

-Auch für die eigentliche organische Suche kann für bestimmte Segmente das Remarketing genutzt werden.

Nachdem Sie Ihre Zielgruppe festgelegt haben, können Sie Ihre Anzeigen erstellen. Dafür stehen Ihnen verschiedene Anzeigenformate zur Verfügung, wie zum Beispiel Bildanzeigen, Textanzeigen oder Videoanzeigen. Sie können Ihre Anzeigen dann entweder selbst erstellen oder Google Ads nutzen, um Ihre Anzeigen zu erstellen.

Anschließend können Sie Ihre Anzeigen dann testen und live schalten.

Remarketing auf Facebook, Linkedin, TikTok und Co.

Um Remarketing oder Retargeting auf anderen Plattformen wie Facebook, LinkedIn oder TikTok nutzen zu können, müssen Sie zunächst ein Konto bei diesen Diensten einrichten. Anschließend können Sie dann über die entsprechenden Einstellungen Ihre Remarketing- oder Retargeting-Kampagnen einrichten.

Jede dieser Plattformen hat einen eigenen Tracking Pixel, um entsprechende Nutzerdaten zu erfassen. Sie müssen also zunächst den Tracking Pixel der gewünschten Plattform installieren, bevor Sie Ihre Kampagne einrichten können.

Die Einrichtung einer Remarketing- oder Retargeting-Kampagne auf einer dieser Plattformen ist relativ einfach und unterscheidet sich nicht wesentlich von der Einrichtung einer Google Ads-Kampagne. Sie können entweder eine eigene Kampagne erstellen oder eine bereits existierende Kampagne importieren.

Anschließend müssen Sie nur noch die Zielgruppe festlegen und die gewünschten Anzeigen erstellen. Bei der Erstellung der Anzeigen sollten Sie jedoch die jeweiligen Spezifika der Plattform berücksichtigen.

Nachdem Sie Ihre Kampagne eingerichtet haben, können Sie sie über die entsprechenden Einstellungen starten und stoppen. Sie können auch jederzeit die Anzeigen, die Zielgruppe oder die Budgeteinstellungen ändern.

Remarketing und Retargeting auf anderen Plattformen ist also relativ einfach und unkompliziert. Allerdings sollten Sie sich vorher gut informieren, welche Plattform für Ihre Zielgruppe und Ihr Produkt am besten geeignet ist.

Remarketing vs. Retargeting: Gibt es einen Unterschied?

Grundsätzliche sind die Wörter Synonyme und werden oft gleichbedeutend verwendet. Es gibt also rein theoretisch keinen wirklichen Unterschied zwischen Remarketing und Retargeting.

Allerdings wird das Wort Retargeting häufig im Kontext von Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) verwendet, während Remarketing eher im Kontext von Display-Werbung verwendet wird.

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